Questions - Reponses

Euler Hermes an der Börse

Entwicklung des Aktienkurses

Die Entwicklung der Aktie war 2008 stark von externen Faktoren sowie von Parametern, die in direktem Zusammenhang mit der Kreditversicherung stehen, beeinflusst.

  • Externe Faktoren


2008 war von einem generellen Misstrauen gegenüber dem Finanzsektor geprägt. Die Zahlungsprobleme, mit denen einige der Unternehmen des Sektors konfrontiert waren, steigerten die Sorge der Investoren.

  • Spezifische Probleme der Kreditversicherung


2008 sah sich Euler Hermes mit einem starken Konjunkturabschwung auf allen seinen Hauptmärkten konfrontiert. Davon waren zunächst die Vereinigten Staaten und Südeuropa betroffen, so dass die Anzahl der Schadenfälle im ersten Quartal steil anstieg. Im zweiten Quartal griff diese Verschlechterung auf Großbritannien und im zweiten Halbjahr 2008 auch auf ganz Nordeuropa über.

Diese schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen belasteten die Rentabilität der Gruppe, und in allen vier Quartalen des Geschäftsjahres 2008 war ein markanter Rückgang der Gewinne zu verzeichnen. Naturgemäß blieb dies nicht ohne nachteilige Folgen für den Aktienkurs, zumal die Wachstumsprognosen mehrfach nach unten korrigiert wurden, so dass eine Erholung frühestens für 2009 absehbar war.

Somit sank der Aktienkurs von Euler Hermes von € 84,77 zum 31. Dezember 2007 auf € 35,07 zum 31. Dezember 2008. Mit Unterstützung seines Mehrheitsaktionärs AGF, einer Gesellschaft der Allianz, und seiner Minderheitsaktionäre ergriff Euler Hermes sämtliche erforderlichen Maßnahmen hinsichtlich Vertriebsstrategie und Risikopolitik, um die langfristige Rentabilität der Gruppe zu sichern.

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Langfristige Beziehungen zu den Kunden

Euler Hermes unterhält langfristige Beziehungen zu seinen Kunden und Aktionären, die auf Dialog, Ethik, Disziplin und Transparenz basieren.

  • Durch die Versicherung von geschäftlichen Transaktionen in der ganzen Welt trägt Euler Hermes zum rentablen Wachstum seiner Kunden und zur optimalen Entwicklung des Kapitals seiner Aktionäre bei.

    Die Servicequalität, zu der sich die Gruppe verpflichtet hat, beruht in erster Linie auf einwandfreien Geschäftspraktiken und einem ständigen Dialog. Die Mitarbeiter von Euler Hermes stehen in laufendem Kontakt zu ihren Kunden, um ihre Erwartungen durch die Entwicklung optimaler Lösungen zu erfüllen. Gleichzeitig arbeitet die Gruppe beständig an der Erweiterung des Know-hows ihrer einzelnen Geschäftsbereiche und aller dazugehörigen Akteure.

    Durch die systematische Sammlung und Erfassung detaillierter und exklusiver Informationen kann die Gruppe die mit der Geschäftstätigkeit ihrer Kunden verbundenen Risiken frühzeitig identifizieren und entsprechend darauf reagieren.
    Durch eine frühzeitige und rasche Aktion gewährleistet die Gruppe ihren Kunden die Sicherheit, die diese für den Ausbau ihrer Geschäftstätigkeit benötigen.


Langfristige Beziehungen zu den Aktionären

Die gleichen Maßstäbe hinsichtlich Transparenz, Disziplin und Ethik gelten bei Euler Hermes auch für die Beziehungen zu den Aktionären.

  • Das der Gruppe von ihren Hauptaktionären, AGF und Allianz, sowie den institutionellen Investoren und Privataktionären zur Verfügung gestellte Kapital ist ein Zeichen ihres Vertrauens und eine für die Expansion der Gruppe wertvolle Ressource. Euler Hermes strebt die Sicherung der langfristigen Rentabilität seines Kapitals, d.h. eine Eigenkapitalrendite von mindestens 15 % in allen Zyklusphasen an. Analog dazu müssen sämtliche eigenkapitalfinanzierten Übernahmen eine Mindestrendite von 15 % erzielen.

    Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gruppe sowie deren jeweilige Ausschüsse (Prüfungs-, Vergütungs- und Ernennungsausschuss) tragen dafür Sorge, dass diese langfristige Rentabilität ein integrierender Bestandteil der Managementziele der Gruppe ist.

    Die Dividendenpolitik von Euler Hermes basiert auf der Mindestausschüttung von 50 % des Jahresüberschusses, so dass in den vergangenen vier Jahren eine durchschnittliche Rendite von 4,06 % gewährleistet war.

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